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Point of Power- Warnung vor bestimmten Deodorants?

Seit kurzer Zeit diskutieren Experten in den Medien immer wieder über die schädlichen Stoffe in bestimmten Deo’s. Besonders vor dem Inhaltsstoff Aluminium wird gewarnt, da er im engen Zusammenhang sogar mit erhöhtem Brustkrebsrisiko stehen soll. Doch was ist wirklich dran an dieser These?
In einem Interview mit dem Spiegel sprach Detlef Wölfle vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) darüber, inwiefern die Aufnahme von Aluminium dem menschlichen Körper schaden kann. Der Toxikologe betont, dass die Studienlage in diesem Bereich widersprüchlich ist. Laut BfR kann sich Aluminium auf das Nervensystem, Knochenentwicklung, Fruchtbarkeit und ungeborenes Leben auswirken. Während gesunde Menschen Aluminium über die Nieren ausscheiden können, ist die Anreicherung des Leichtmetalls bei Personen mit Nierenerkrankungen problematisch. Egal ob gesund oder krank, im menschlichen Körper lagert sich Aluminium vor allem in der Lunge und dem Skelettsystem an.

Wie wird Aluminium aufgenommen?
Aluminium ist häufig in so genannten Antitranspirantien enthalten. Die schweißhemmende Wirkung dieser Deos besteht darin, dass sich die Hautporen aufgrund des Metalls zusammenziehen und somit die Schweißkanäle zeitweise verstopft. Etwa 5 Prozent Aluminium befinden sich in den meisten Antitranspiranten. Aluminiumverbindungen lassen sich auch als Farbpigmente im Lippenstift, als Flourid in Zahncreme oder in Lebensmittelverpackungen finden.

Die Menge machts!
Wölfle sagt im Interview, er befürchte, dass der Grenzwert leicht überschritten werden kann. Durch Verpackungen, die täglich Aluminium an unser Essen oder Trinken abgeben und verschiedenen Körperpflegeprodukte wird oft unbewusst zuviel Aluminium aufgenommen. Der Grenzwert wurde von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) auf 1 Milligramm je Kilogramm Körpergewicht festgelegt.

Es wird empfohlen, dass Deo zu wechseln, falls es Aluminium enthält. Das ist leichter, als den Aluminiumwert des täglichen Essens zu verfolgen und die Ernährung umzustellen. Denn gerade die tägliche und lebenslange Aufnahme über Kosmetikartikel wie Deodorants ist gefährlich. Ein zusätzlicher Rat ist ebenfalls, mindestens sechs Stunden nach der Rasur auf Deo’s zu verzichten, denn nach der Rasur ist die Haut empfindlich und nimmt das Aluminium schneller auf.
Wer weiterhin sofort ein Deodorant verwenden will, sollte am besten auf Produkte ohne Aluminiumsalze zurückgreifen. Lasst euch in der Apotheke über die Alternativen beraten.

Bleibt gesund! Euer Point of Power Team!

Bildquelle: Kurt Michel  / pixelio.de

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