Kursanmeldung Probetraining

Matcha – neuer Trend-Tee mit Pflanzenpower?

Das leuchtend grüne Teepulver aus Japan entwickelt sich unter den Namen wie „Green Chai“ oder „Matcha Latte“ zum neuen Getränke-Trend.
Keine Blätter sondern reines Teepulver erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Doch was ist dran und vor allem drin? Point of Power hat das mal für euch zusammengefasst.

Matcha wird noch mehr als andere grüne Tees eine Wirkung auf die Gesundheit nachgesagt. Es soll sogar vor Krebs oder Diabetes schützen, doch wie so oft sind die Studien hier noch rar gesäht. Immerhin äußert sich Ulrich Engelhardt vom Institut für Lebensmittelchemie an der Technischen Universität Braunschweig positiv zu dem grünen Getränk: „Ein gewisser positiver Effekt von Matcha auf die Gesundheit ist erkennbar.“ Noch könnten aber keine genauen Aussage getroffen werden. „Es gibt keine systematischen Studien, die Unterschiede zwischen Matcha und anderen Grüntees nahelegen“, betont Engelhardt, deshalb seien allgemeingültige Aussagen zur Zusammensetzung des Matchagetränks nur schwer möglich.

Herstellung
Beim Matcha, „gemahlener Tee“ werden die Blätter der Tencha-Teepflanze zu feinem Pulver gemahlen. Vier Wochen vor der Ernte werden die Teeplantagen mit Netzen oder Bambusmatten abgedeckt. Nach der Ernte behandeln die Bauern die Blätter mit Wasserdampf und trocknen sie. Vor dem Mahlen werden die Blätter von Blattrippen und dem Strunk getrennt – nur der wertvollste Teil des Blattes wird zu Pulver verarbeitet.

Fazit
Anders als bei normalem Tee nimmt der Konsument beim Matcha kein Extrakt zu sich sondern schluckt das ganze Blatt, wenn auch pulverisiert. Das legt Vorteile für die Gesundheit nahe, aber auch hier relativiert der Lebensmittelchemiker Ulrich Engelhardt: „Es gibt keinen Hinweis darauf, dass das der Gesundheit mehr nutzt als beim Konsum von normalen Grüntees.“ Wertvolle Inhaltsstoffe die eine zellschützende Wirkung haben sind nicht von der Hand zu weisen. Ob er gesünder ist als herkömmlicher Grüntee, ist jedoch nicht erwiesen. Fakt ist aber, dass in ihm die Wirkstoffe in konzentrierterer Form vorliegen, da das gesamte Blatt mit getrunken wird und nicht nur ein Aufguss. Ihr könnt also genüsslich und mit richtig gutem Gewissen weiterhin grünen Tee geniessen, ob in Blattform oder pulverisiert bleibt dabei Geschmackssache.

Euer Point of Power Team
Bildquelle: Dieter-Schütz/pixelio

Diesen Beitrag Teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*